Kinderarztpraxis Künzell


Sprechzeiten montags - freitags 8:30 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 (außer mittwochs nachmittags) sowie nach Vereinbarung
 

 

 








News
aus der Medizin und unserem Praxisleben


 

Notfalltelefon

Auch wir brauchen zwischen unseren Sprechzeiten eine kleine Verschnauf-Pause. Daher sind wir für Sie bei dringenden Anliegen montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 12.00 - 15.00 Uhr nur über unser Notfalltelefon erreichbar.

Notfalltelefon-Nr.: 0160 - 91 55 72 55.

Bitte beachten Sie:

  • Bei einem lebensbedrohlichen Notfall rufen Sie bitte direkt den Notruf 112
  • Nutzen Sie unser Notfall-Handy bitte wirklich nur für dringende Fälle. Rezeptwünsche oder andere Anliegen, die nicht dringlich sind, besprechen Sie bitte während unserer üblichen Sprechzeiten.
  • Außerhalb unserer Sprechzeiten, in Zeiten des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, finden Sie darüber hinaus Hilfe in der ÄBD-Zentrale Fulda, Pacelliallee 4, 36043 Fulda, oder bei Fragen unter der Rufnummer 116 117.


 

Abschied von Frau Dr. med. Julia Schlereth

Von Juli bis Dezember hat Frau Dr. med. Julia Schlereth unser ärztliches Team als Weiterbildungsassistentin unterstützt. Diese Weiterbildungszeit war für ein halbes Jahr geplant und genehmigt. Es war auch für uns ein Novum. Wir bildeten zum ersten mal neben Medizinischen Fachangestellten auch Ärzte in Weiterbildung aus. 

Frau Dr. Schlereth hat sich sehr schnell in unser Team integriert und wurde auch von Ihnen als Patienten aufgrund ihrer Kompetenz und ihrer freundlich umgänglichen Art sofort akzeptiert und geschätzt. Dafür sind wir auch Ihnen, liebe Patientinnen und Patienten bzw. Eltern, sehr dankbar.

Insbesondere möchten wir jedoch auch Dir, liebe Julia, für diese (kurze) Zeit danken. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, mit Dir zusammenarbeiten zu dürfen. Diese 6 Monate sind viel zu schnell vorüber gegangen.

Für Deinen weiteren beruflichen und privaten Weg wünschen wir Die und deiner Familie alles Liebe und Gute.

Aufgrund der positiven Erfahrungen, die wir während dieser zeit sammeln durften, haben wir erneut den Antrag auf die Anstellung einer Weiterbildungsassistentin gestellt. Wenn alles wie geplant verläuft, wird ab dem 01. Februar Frau Dr. med. Maren Schiel unser Team verstärken. Die Anstellung von Frau Dr. Schiel wurde für 4 Jahre halbtags beantragt. Wir freuen uns bereits jetzt auf unsere neue Kollegin.



Informationen zu Ein- und Überweisungen

Aktuell werden erstmals Verfahren bekannt, in denen Ärzte durch unbedarft fälschliche Einweisungen strafrechtlich verfolgt werden. Es steht in solchen Fällen der Vorwurf einer „Beihilfe zum Betrug durch Ausstellen einer medizinisch nicht indizierten Krankenhausverordnung“ im Raum.
Es ist dabei unwesentlich, aus welchen Gründen dieses fehlerhafte Vorgehen erfolgt ist. Letztlich ist auch unerheblich, ob ein „Schaden“ (in welcher Form auch immer) entstanden ist. Allein wenn die uns vorgegebenen Richtlinien zur Verordnung einer Krankenhauseinweisung (und analog dazu auch einer Überweisung) nicht eingehalten werden, sind wir ausstellende Ärztinnen und Ärzte rechtlich angreifbar und machen uns mitunter dieser Beihilfe zu einem möglichen Betrug schuldig.

Wir möchten dies daher zum Anlass nehmen, Ihnen als Patienten wesentliche Punkte rund um das Thema nochmals zu erläutern.

Vorab: Ihre medizinische Versorgung bzw. die Versorgung Ihres Kindes ist dadurch nicht gefährdet oder verschlechtert!


Allgemeines zu Einweisungen und Überweisungen

Wir, als Ihre betreuenden Kinder- und Jugendärzte, können eine Krankenhausbehandlung verordnen, wenn wir diese als notwendig erachten. Dazu ist es notwendig und gefordert, die Person, die eingewiesen werden soll, persönlich zu untersuchen und zu beraten.
Eine Einweisung ist daher auch nicht rückwirkend möglich!
Die Notwendigkeit der stationären Aufnahme wird abschließend durch den (von uns unabhängigen) Krankenhausarzt überprüft. Daraus können sich ggf. voll- oder teilstationäre sowie vorstationäre Behandlungen ergeben. Es ist jedoch nicht zulässig, einen Patienten geplant vorstationär einzuweisen, wenn im Vorfeld bereits klar ist, dass im Anschluss keine stationäre Aufnahme mehr erforderlich sein wird.

Die Kassenärztliche Vereinigung stellt dazu klar fest: Es ist nicht zulässig

§ eine Einweisung ins Krankenhaus für eine klar erkennbar ambulante Versorgung auszustellen.

§ für einen Patienten, der ins Krankenhaus eingewiesen wird, zusätzlich eine Überweisung auszustellen (weder für das Aufnahmegespräch noch für andere prästationäre oder sonstige Leistungen).

§ eine zweite Einweisung für denselben Behandlungsfall auszustellen.

Eine ambulante Behandlung hat in der Regel Vorrang vor der stationären Behandlung, wenn das Behandlungsziel zweckmäßig und ohne relevanten Nachteil für den Patienten ambulant erreicht werden kann. Diese Abwägung müssen wir bei jeder stationären Einweisung treffen und auch entsprechend dokumentieren. Dabei gibt es ggf. eine Vielzahl von alternativen ambulanten Versorgungsmöglichkeiten, über die wir Sie gerne beraten.

 

Gültigkeit von Überweisungen und Einweisungen

Eine Einweisung ist grundsätzlich so lange gültig, bis der Behandlungsfall vom Krankenhaus abgeschlossen wird (auch: vorstationäre Untersuchung und Behandlung). Dies gilt sowohl für eine zweite Aufnahme nach den die stationäre Aufnahme vorbereitenden Terminen als auch für eine ambulante Nachsorge (wie Kontrolluntersuchung, Wiedervorstellungstermin).

Vor- und nachstationäre Versorgung gehören - innerhalb von fünf Tagen vor Aufnahme und 14 Tagen nach Entlassung des Patienten - grundsätzlich zur Aufgabe des Krankenhauses. Die Klinik kann für diese Leistungen keine Ein- oder Überweisung verlangen, allerdings kann sie niedergelassene Vertragsärzte ausdrücklich mit den Leistungen beauftragen. Dann muss das Krankenhaus die beauftragten Niedergelassenen aber auch vergüten. Nach Ablauf der 14 Tage dürfen Kliniken Patienten nur nach Rücksprache mit dem Vertragsarzt behandeln.

Auch Überweisungen behalten Ihre Gültigkeit bis zur Behandlung. Die ehemaligen Regelungen, nach denen Überweisungen nur quartalsbezogen und Einweisungen nur einen begrenzten Zeitraum gültig waren, wurden aufgehoben.

 

Was sollten Sie beachten

Bitte bringen Sie zu ambulanten oder stationären Terminen immer die entsprechende Über- oder Einweisung sowie die gültige Krankenkassen-Chipkarte mit.

Sollten von Ihnen weitere Über- oder Einweisungen verlangt werden, bitten Sie, dies zunächst mit uns klären zu können.

Die Behandlung eines dringenden, (lebens-) bedrohlichen Notfalls ist immer auch ohne solche Formalien möglich.

Sofern Sie nicht offensichtlich Leistungen einfordern, die nicht von Ihrer Krankenkasse getragen werden, können Ihnen in der Regel keine Kosten entstehen. Gegebenenfalls anfallende Kosten (z.B. zusätzliche individuelle Gesundheitsleistungen [IGeL]) müssen Ihnen vorher verständlich erläutert werden und bedürfen Ihrem schriftlichen Einverständnis. Dazu muss Ihnen eine adäquate Bedenkzeit eingeräumt werden. Notfallbehandlungen sind nie individuelle Gesundheitsleistungen.

Scheuen Sie sich nicht, bei Unsicherheiten nachzufragen. Das ist Ihr gutes Recht.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir auf die Einhaltung der uns vorgeschriebenen Regelungen achten müssen und zum Beispiel nicht „aus Gefälligkeit“ oder „Zuruf“ Über- und Einweisungen ausstellen können und dürfen.



Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)

Zum 25. Mai 2018 trat die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Der Schutz Ihrer Daten hat seit jeher für uns oberste Priorität. Die Änderungen dieser neuen Verordnung haben wir selbstverständlich in vollem Umfang umgesetzt. 

Informationen zum Datenschutz bezgl. unserer Homepage

Unsere Homepage wird uns über die Dt. Telekom angeboten. Jeder Besucher unserer Homepage wird in einem Logfile erfasst. Anhand dieser Logfiles wird die Statistik im Homepagecenter generiert. Um datenschutzkonform zu handeln, werden die IP-Adressen der Besucher auf unserem Server pseudonymisiert und uns auch nur so angeboten. Es findet keine personenbezogene Speicherung von Daten durch die Telekom statt. 

Die von uns über die Telekom zur Verfügung gestellten Kontaktformulare speichern keine Daten, sie senden nur die entsprechende E-Mail an die von uns angegebene E-Mail-Adresse (team@kinderarztpraxis-kuenzell.de) und löscht diese E-Mail dann serverseitig. Wenn Sie es wünschen, können wir ihre Konatktadresse (Email-Adresse) auch in unserer Praxissoftware unter Ihren Patientendaten abspeichen, ansonsten löschen wir unsere unter o.g. Mailadresse eingehenden Anfragen nach ihrer vollständigen Bearbeitung.

Es wird beim Aufruf unserer Seite lediglich ein sogenannter Session-Cookie gesetzt. Der Besucher unserer Webseite muss nach unserer Kenntnis und Angabe der Telekom einem Session-Cookie nicht explizit zustimmen. Ein Session-Cookie ist datenschutzrechtlich unbedenklich.